Muskelkrämpfe und Magnesium

Intensive körperliche Belastungen, wie sie selbst auf Breitensportniveau heute eher die Regel als die Ausnahme sind, führen zu einem deutlichen Absinken des Magnesiumspiegels. Dies ist nicht allein auf hohe Verluste mit dem Schweiß während der Belastung zurückzuführen, sondern in erheblichem Maße auch auf die erhöhte Ausscheidungsrate, die noch Stunden nach der Belastung deutlich über dem Normalwert liegt. In der Folge steigt vor allem die Krampfanfälligkeit im Bereich der unteren Extremitäten. In Untersuchungen konnte nachgewiesen werden, dass diese Krampfanfälligkeit bereits nach wenigen Tagen zusätzlicher Magnesiumgaben beseitigt oder zumindest stark reduziert werden konnte.