Jeder zweite Jogger riskiert Kopf und Kragen

Seit über 20 Jahren wird den Menschen eingehämmert, dass Bewegung gut tut und gesund ist. Die Praxis aber sieht anders aus: Fast jeder zweite Jogger gefährdet seine Gesundheit. Höchstleistung auf Biegen und Brechen statt Freude an der Bewegung? Fast jeder zweite Jogger trainiert im „kritischen Laktat-Bereicht“, ergab eine Untersuchung der Deutschen Sporthochschule Köln, die der AOK-Bundesverband initiiert hat.

Die damit einhergehende Übersäuerung der Muskeln ist zwar für Kerngesunde keine Gefahr, doch das Verletzungsrisiko steigt infolge von Koordinationsstörungen und die freigesetzten Stresshormone belasten den Körper. Bei Herz-Rhythmus-Störungen kann solche Überforderung sogar lebensgefährlich werden.