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Falsche Atmung
Auch im Sport ist die Atmung ein
kritischer Faktor, dem viel zu selten die Beachtung geschenkt wird, die
ihm eigentlich gebührt. Häufig findet sich in der Literatur die
pauschale Empfehlung, in der Belastungsphase auszuatmen und in der Phase
der Entlastung einzuatmen. Damit soll die berüchtigte „Pressatmung“
vermieden werden, die den Blutdruck schnell in ungeahnte Höhen schraubt.
Wird der Druck im Brustkorb zu hoch und dauert er zu lange an, wird der
weitere Blutfluss blockiert, und es kann im Extremfall zum
Gewichtheber-Blackout kommen.
Häufig beobachtet man allerdings hochrote Köpfe und gerötete
„Kaninchenaugen“, die von einer nicht unbedingt gesunden Belastung des
Herz-Kreislaufsystems künden. Zumindest wenn diese Rötung von Kopf
und/oder Augen auch noch ein Paar Minuten nach der Belastung anhält,
sollte man sein Training und seine Atmung überprüfen und gegebenenfalls
auch seinen Blutdruck untersuchen lassen.
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